Verantwortung. Für Deutschland.


Deutschland ist in einer besonderen Situation. Erstmals ist der Versuch gescheitert, eine handlungsfähige Regierung zu bilden. So etwas gab es in 70 Jahren Bundesrepublik noch nicht. Warum die Situation so ist, wie sie ist, kann aus vielen Richtungen diskutiert werden. Weiterhelfen tut es unserem Land mit den Bürgerinnen und Bürgern allerdings nicht.

Der Reflex, einen Schuldigen zu suchen, wird gerade wieder einmal intensiv ausgelebt. Beliebt scheinen gerade die Aussagen zu sein: Die FDP ist schuld. Sie habe nur taktiert. Die CSU ist schuld - weil sie innerparteilich so viele Konflikte habe. Die Grünen sind Schuld - weil sie zu engstirnig auf den Kohleausstieg und den Familiennachzug gepocht hätten. Und der Klassiker: Merkel hat Schuld - weil sie die Verhandlungen nicht richtig geführt habe und außerdem sei ihre Zeit ohnehin abgelaufen.

Ach ja, und dann ist da noch die Sozialdemokratie. Die hat es gar nicht erst versucht, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und habe sich "in die Büsche geschlagen", wie es zu lesen war.

An alledem mag etwas dran sein. Einiges mag mehr, anderes eher weniger zutreffend sein. Klären können wir das nicht. Vielleicht hilft es in dieser Situation, noch einmal einen Schritt zurückzutreten und sich die Lage mit etwas Abstand anzusehen. Und da fällt dem geneigten Beobachter schnell eines ins Auge: Es geht nicht um die persönlichen Befindlichkeiten der handelnden Akteure in Berlin. Es geht auch nicht um den Zustand, in dem sich die Parteien befinden mögen. Und schon gar nicht geht es um die persönliche Zukunft einzelner Politikerinnen und Politiker. Es geht um die Verantwortung für unser Land und die Menschen, die in ihm leben.

Der Bundespräsident hat zu Recht darauf hingewiesen: "Wer sich in Wahlen um die politische Verantwortung bewirbt, der darf sich nicht drücken, wenn man sie in den Händen hält." (Quelle: Tagesschau)

Viel mehr ist zu diesem Thema eigentlich nicht zu sagen. Eines vielleicht noch: Politik ist nicht so leicht, wie es bisweilen den Anschein hat. Es geht um einen Ausgleich von Interessen, Bedürfnissen und realen Erfordernissen. Zu letzteren zählt, dass ein Land wie unseres, eine starke und stabile Regierung braucht. Verlässlichkeit ist die entscheidende Währung in der Politik. Und nicht nur die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes erwarten, dass Deutschland und die Politik unseres Landes ihrer Verantwortung gerecht werden. Heißt für die Akteure: An die Arbeit. Stellt Euch dieser schwierigen Aufgabe. Die Wählerinnen und Wähler haben bereits gesprochen. So lange wählen zu lassen, bis es der Politik passt, ist keine Option.

#CDU

CDU Schortens - Melanie Sudholz (Vorsitzende) -

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