Die Chance auf Veränderung jetzt beherzt anpacken

Neue CDU-Fraktion hat sich formiert – Homfeldt erneut zum Vorsitzenden gewählt

Parteivorsitzende Melanie Sudholz

Drei wesentliche Faktoren seien ursächlich für den Erfolg. Ein zukunftsgewandtes Wahlprogramm, eine Auswahl an tollen Persönlichkeiten und das hervorragende Abschneiden von Maximilian Striegl im Außenbereich. „Was Maximilian in den letzten fünf Jahren geleistet hat, ist ohne Beispiel und jede einzelne Stimme wirklich hart erarbeitet“, erklärte Sudholz. Aber auch andere Kandidaten hätten sehr gute Ergebnisse erzielt und dabei entweder ihren Stimmenanteil von der letzten Wahl deutlich verbessert oder es als neue Kandidaten geschafft, im ersten Anlauf direkt gewählt zu werden.

Die neue CDU-Ratsfraktion hat sich bereits am Montagabend formiert. Ihr gehören nun elf Ratsmitglieder an. Die Fraktion wählte einstimmig Maximilian Striegl und Melanie Sudholz zu ihren stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Alter und auch neuer Vorsitzender der Ratsfraktion ist Axel Homfeldt.

„Wir sind mit unserem Programm angetreten, um eine positive Veränderung in Schortens zu erreichen. Das ist rechnerisch im Stadtrat jetzt auch möglich. Entsprechend werden wir in den kommenden Wochen Gespräche mit anderen Fraktionen führen, um diese Chance nun auch beherzt zu ergreifen“, kündigte Homfeldt an. Die CDU habe das Ziel, das kurzsichtige „Weiter so“ zu beenden und gemeinsam mit den anderen Ratsfraktionen eine nachhaltige Perspektive für die Bürger in Schortens zu erarbeiten. Dazu seien alle herzlich eingeladen. „Wir wollen sehen, ob es zu einer Gruppenbildung kommen kann. Das ist unser Wunsch, denn die wechselnden Mehrheiten im Stadtrat seit 2012 haben eben nicht zu einer besseren Diskussionskultur um die besten Ideen geführt, sondern Stillstand produziert“, erklärt der CDU-Politiker. Das zeige sich unter anderem am Schuldenstand, den Schwierigkeiten, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen, sowie dem Mangel an Wohnraum. Die CDU stehe dafür, nachhaltiger mit der Umwelt und den Finanzen der Stadt umzugehen. Das werde zwangsläufig zu Veränderungen unter anderem bei der Bauleitplanung führen. „Die Veränderungen kommen auf uns zu. So oder so. Wir müssen jetzt die Frage beantworten, ob wir das gezwungenermaßen unter Schmerzen erdulden oder sie aktiv und kreativ gestalten wollen. Wir suchen Partner, die sich für aktiv und kreativ entscheiden“, so Homfeldt abschließend.