Sudholz: Wahlfreiheit der Eltern muss erhalten bleiben


CDU Kreisfraktion beantragt Fortsetzung der Förderschule Lernen in Friesland

Die CDU Kreistagsfraktion möchte, dass die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen bis mindestens zum Ende des Schuljahres 2028 erhalten bleiben. Ein entsprechender Antrag ist jetzt gestellt worden. Gleichzeitig sollen nach Meinung der CDU auch alle bestehenden Oberschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsschulen im Landkreis in ihrer Arbeit im Bereich der Inklusion unterstützt werden, indem der Landkreis Ressourcen, beispielsweise der Jugendhilfe oder der mobilen sozialen Dienste den Schulen anhand des gemeldeten Bedarfes zur Verfügung stellt.

Die Änderung zur Fortführung der Förderschulen wurde ausführlich in den verschiedenen Schularbeitsgruppen mit Unterstützung aller Beteiligten eingehend diskutiert. „Für uns als CDU ist die Inklusion ein wichtiges Ziel und wir halten diesen Weg für richtig und wichtig. Aber die Wahlfreiheit der Eltern muss erhalten bleiben und die Kinder und Lehrer an den Regelschulen dürfen nicht überfordert werden“, erklärt Kreistagsabgeordnete Melanie Sudholz. Der Antrag habe drei Ziele. Dem Kindeswohl müsse entsprochen werden, der Elternwille und die Wahlfreiheit müssen gegeben sein und alle Schulen müssen in der Umsetzung der Inklusion weiterhin unterstützt werden.

Die Eltern eines Kindes mit festgestelltem Förderbedarf müssten selbst entscheiden dürfen, an welcher Schule ihr Kind beschult wird und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind, so Sudholz weiter. Nicht immer seien diese Voraussetzungen in den Klassen der Regelschulen für jedes Kind passgenau gegeben. Es könnten psychische und soziale Probleme entstehen, die dann auch bisweilen zu spät erkannt werden.

Ganz wichtig sei es, dass der Übergangszeitraum zur Umsetzung aktiv gestaltet werde. „Sorge bereitet uns nach wie vor das Fehlen der Förderschullehrkräfte. Die Regelschulen kommen damit in Bedrängnis noch mehr Lehrkräfte zu verlieren, die sie auch dringend brauchen. Und eben nicht nur für die Schüler mit festgestelltem Förderbedarf“, erklärt Sudholz. Der jetzt gestellte Antrag solle hier unterstützen und Planungssicherheit für die Eltern und die Schulen schaffen. Aus Sicht der CDU sei Eile geboten, da bis zum 30. April 2018 der Landkreis einen Antrag zur Fortführung bestehender Förderschulen im Förderschwerpunkt Lernen gestellt haben muss.

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