„Ein Wahlprogramm, das sich gewaschen hat“

CDU Schortens geht mit 23 Frauen und Männern geschlossen in den Wahlkampf

Schortens. Einstimmig. So lautete das am meisten verwendete Wort am Mittwochabend im Bürgerhaus Schortens. Die Mitglieder der CDU hatten sich getroffen, um die Frauen und Männer, die zur Wahl des nächsten Stadtrates antreten wollen, als Kandidaten durch Wahl zu bestätigen.

So wurde dann auch der Vorschlag für die Liste im Wahlbereich I (Außenbereich) einstimmig gewählt. Angeführt wird der Wahlvorschlag von Heide Bastrop und Maximilian Striegl sowie Sandra Wessels. Auf den weiteren Plätzen folgen Carsten Thomsen, Martin v. Heynitz, Christoph Scholz, Rainer Succo, Reinhard Milter sowie Emil Köster und Karlheinz Striegl.

Im Innenbereich, dem Wahlbereich II, kandidieren Axel Homfeldt, Melanie Sudholz und Andreas Bruns auf den ersten drei Plätzen. Es folgen Ralf Thiesing, Sabhia Dietrich und Lisa Grimmig, Manuel Schoon, René Michel, Markus Neff, Stephan Schulze, Claudia König, Simon Langenstein und Birgit Grotheer.



„Es ist uns gelungen, eine gute Mischung der Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Von 29 bis über 70 Jahre, vom Soldaten bis zum Unternehmer und vor allem auch ein deutlich höherer Anteil an Frauen. Das ist ein tolles Kandidatenfeld, das einer Volkspartei wie der CDU wirklich entspricht“, sagte Parteivorsitzende Melanie Sudholz nach der Wahl. Sie betonte, wie wichtig die Geschlossenheit der CDU in Schortens und in Friesland sei. „In diesem Jahr haben wir die wirkliche Chance, die Dominanz der SPD zu brechen und wieder eine bürgerliche Mehrheit mit einem klaren Kurs für unsere Stadt und ihre Bürger zu erreichen“, so Sudholz.

Auch das bereits letzte Woche vorgelegte Wahlprogramm wurde auf der Mitgliederversammlung diskutiert. Fraktionsvorsitzender Axel Homfeldt stellte die wesentlichen Kernaussagen vor. „Wenn wir es in den kommenden fünf Jahren nicht schaffen, endlich nachhaltiger, effizienter, bürgerfreundlicher und schneller zu werden, werden nachfolgende Generationen deutlich weniger Gestaltungsmöglichkeiten haben“, erklärte das Ratsmitglied. Er werde gemeinsam mit allen Kandidatinnen und Kandidaten dafür kämpfen, im Stadtrat wieder verlässliche Mehrheiten zu erreichen, um eine nachhaltige Entwicklung der Stadt in Gang zu setzen. „Die wechselnden Mehrheiten im Stadtrat seit 2012 haben der Stadt nicht gutgetan. Mal geht es in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Doch eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Stadt bleibt so aus und das Ergebnis ist die Verwaltung des Mangels“, machte Homfeldt deutlich. Das erklärte Ziel müsse es sein, die kommenden fünf Jahre mit einer stabilen Mehrheit die Stadt in allen Bereichen nicht nur attraktiv und zukunftsfähig zu machen, sondern an die Spitze der Entwicklung zu bringen. Mit Mittelmaß werde Schortens im Wettbewerb mit den anderen Kommunen nicht bestehen können.

CDU-Urgestein Günther Finke brachte es auf eine einfache Formel. „Wir haben hier ein Wahlprogramm vorliegen, das sich gewaschen hat“, so der ehemalige Ratsherr und Kreisvorsitzende der CDU. Inhaltlich seien die Schortenser Christdemokraten damit absolut auf der Höhe der Zeit und das Programm weise vernünftige Wege in die Zukunft. Inhaltlich, so Finke, sei die CDU so gut aufgestellt wie noch nie und er habe große Zweifel, dass die Mitbewerber mit einer ähnlichen Tiefe und Weitsicht antreten könnten.