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Bürger wünschen sich eine attraktive Menkestraße für die Zukunft von Schortens

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Ergebnisse der Beteiligung werden am 1. Juli im Planungsausschuss vorgestellt

Schortens. Mehr Sicherheit, mehr Grün und eine höhere Aufenthaltsqualität – gleichzeitig aber auch eine gute Erreichbarkeit für Kunden, Anwohner und Verkehrsteilnehmer. So lassen sich die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zur anstehenden Sanierung und Neugestaltung der Menke-straße zusammenfassen.

Bürgermeisterkandidat Axel Homfeldt: Die Menkestraße ist das Herz der Stadt
Bürgermeisterkandidat Axel Homfeldt: Die Menkestraße ist das Herz der Stadt

Für Axel Homfeldt zeigen die Rückmel-dungen, dass die Bürgerinnen und Bürger einen pragmatischen Blick auf die Zukunft der wichtigsten Straße der Stadt haben. „Die Menschen wünschen sich eine Menkestraße, die funktioniert und gleichzeitig ein Ort ist, an dem man sich gerne aufhält. Genau darin liegt die Herausforderung der kommenden Planungen.“

Nach Ansicht Homfeldts geht es dabei um weit mehr als eine reine Straßensanierung. Die Menkestraße sei eine der wichtigsten Visitenkarten von Schortens und präge den ersten Eindruck, den Besucher, Kunden und potenzielle Investoren von der Stadt gewinnen.

„Eine attraktive Innenstadt ist heute auch ein wirtschaftlicher Standortfaktor. Unternehmen achten darauf, ob Fachkräfte gerne in einer Stadt leben möchten. Deshalb geht es bei der Menkestraße nicht nur um Verkehr, sondern auch um Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit.“ Homfeldt verweist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres strategisches Ziel der Stadtentwicklung. Schortens müsse auch künftig attraktiv genug bleiben, um Menschen aller Altersgruppen an die Stadt zu binden und neue Einwohner zu gewinnen.

„Wir wissen, wie wichtig es für Schortens ist, dauerhaft über der Marke von 20.000 Einwohnern zu bleiben. Deshalb investieren wir nicht nur in Wohnraum, Schulen und Infrastruktur, sondern auch in eine attraktive Innenstadt. Mit dem städtischen Eigenbetrieb Wohnungsbau schaffen wir bezahlbare Wohnungen. Mit der Neugestaltung der Menkestraße stärken wir das Herz unserer Stadt. Beides gehört unmittelbar zusammen.“

Eine attraktive Innenstadt sei dabei weit mehr als ein Angebot für den Einzelhandel. „Wer Menschen dauerhaft für Schortens begeistern will, muss ihnen mehr bieten als ein Dach über dem Kopf. Es geht auch darum, wie wir leben, einkaufen, uns begegnen und unsere Freizeit verbringen. Genau deshalb ist die Menkestraße für die Zukunft unserer Stadt so wichtig.“

Die Beteiligung habe deutlich gemacht, dass die Menkestraße unterschiedliche Funktionen erfüllen müsse. Sie sei Verkehrsachse, Einkaufsstraße, Wohnumfeld und Treffpunkt zugleich. Diese verschiedenen Interessen gelte es nun in den weiteren Planungen miteinander in Einklang zu bringen.

Der Beteiligungsprozess ist mit der Auswertung der Anregungen zunächst abgeschlossen. Die Ergebnisse werden am 1. Juli öffentlich im Planungsausschuss vorgestellt und beraten. Anschließend sollen sie in die weiteren Planungen einfließen. Auf dieser Grundlage werden konkrete Entwürfe erarbeitet, die später erneut öffentlich präsentiert und diskutiert werden sollen.

„Die Menschen haben sich die Zeit genommen, ihre Ideen einzubringen. Jetzt müssen wir zeigen, dass diese Hinweise ernst genommen werden und in die Planungen einfließen.“

Für Homfeldt bietet die bevorstehende Sanierung die Chance, die Mitte von Schortens langfristig zu stärken. „Wir werden diese Straße vermutlich nur einmal in einer Generation grundlegend erneuern. Deshalb sollten wir die Gelegenheit nutzen, etwas zu schaffen, das funktional ist, gut aussieht und auf das wir auch in vielen Jahren noch stolz sein können. Wenn wir es richtig machen, entsteht hier nicht einfach eine neue Straße. Dann entsteht ein Stück Schortens für die nächsten Jahrzehnte.“

 

 
 
 

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